Der Juli 2026 erweist sich für Lilli Paier als außerordentlich erfolgreicher Wettkampfmonat. Direkt im Anschluss an die Junioren-EM in München bewies unser Aushängeschild bei zwei weiteren hochkarätigen Events ihre herausragende Form und schwamm zu mehreren Goldmedaillen.
Steirische Rekorde und Gold bei den CECJM in Ljubljana Vom 17. bis 19. Juli 2026 vertrat Lilli das österreichische Nationalteam bei den Central European Countries Junior Multinations (CECJM) in der slowenischen Hauptstadt. Am Start waren die Nationalkader aus Österreich, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Türkei, Ukraine und Ungarn.
Auf den Bruststrecken präsentierte sich Lilli in absoluter Topform und sorgte für historische Bestmarken. Über 100m Brust lieferte sie bereits im Vorlauf einen wahren Paukenschlag: Mit 1:10.89 stellte sie einen neuen steirischen Rekord auf, der für sämtliche Altersklassen von den 13- bis zu den 18-Jährigen Gültigkeit hat. Im Finale steigerte sie sich -und damit auch den neuen Steirischen Rekord- dann sogar noch weiter auf eine herausragende persönliche Bestzeit von 1:10.38, sicherte sich souverän den ersten Platz und holte Gold.

Auch über die 200m Brust-Distanz war sie nicht zu schlagen: Nach einem starken Vorlauf (2:34.83) verbesserte sie sich im Finale auf eine persönliche Bestmarke (und somit auch ihren selbst aufgestellten steirischen Rekord ab der Altersklasse der 13-jährigen bis hin zur Allgemeinen Klasse) von 2:31.15 und stand erneut ganz oben auf dem Podest. Im Sprint über 50m Brust verpasste sie als Vierte im Finale (32.91) die Medaillenränge nur denkbar knapp, trug sich aber auch hier mit neuen steirischen Rekorden in den Altersklassen der 17- und 18-Jährigen eindrucksvoll in die Bestenlisten ein.
Zusätzlich stellte sie sich in den Dienst der österreichischen Nationalstaffeln. Über 4x100m Lagen belegte das Team Austria den sechsten Rang, wobei Lilli ihren Brust-Part in schnellen 1:10.63 absolvierte. In der 4x100m Freistil-Staffel schlug sie als Schlussschwimmerin nach 1:00.36 an (Gesamtrang 11).
Skins-Sieg und Vielseitigkeit bei den Austrian Open Nur eine Woche später, vom 24. bis 26. Juli 2026, ging es bei den Austrian Open 2026 (in Memoriam Walter Bär) in der Panorama Badewelt St. Johann weiter. Das Teilnehmerfeld umfasste 138 Athletinnen und Athleten aus Österreich, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Hier zeigte Lilli enorme physische Präsenz, besonders im spektakulären und fordernden Skins-Finale über 50m Brust. Nach Platz 2 im Vorlauf (33.26) entschied sie alle drei der kurz hintereinander gestarteten Finalläufe in 33.00, 33.10 und 33.53 für sich und sicherte sich damit den verdienten Gesamtsieg in diesem kräftezehrenden Format.
Ihre Vielseitigkeit stellte sie abseits ihrer Paradestrecken unter Beweis. Über 200m Schmetterling überzeugte sie auf ganzer Linie und holte sich in 2:28.39 den ersten Platz. Über die lange 800m Freistil-Distanz bewies sie Ausdauer und schwamm in 9:54.21 auf einen starken vierten Rang.